Gebäudediagnose

Die Gebäudediagnose ist eine holistische Prozedur zum Sammeln von Daten zur Feststellung und zur Analyse der Fehler, der Normabweichung und der Defekte in Baumaterialien und –stoffen.

Projekt Kategorie: SERVICE RUND UMS BAUEN
Projektstandort: überall in NRW

Was ist die Gebäudediagnose?

Die Gebäudediagnose ist eine holistische Prozedur zum Sammeln von Daten zur Feststellung und zur Analyse der Fehler, der Normabweichung und der Defekte in Baumaterialien und –stoffen. Diese Prozedur kann durch einfache Inaugenscheinnahme durchgeführt werden, aber sie wird von fortgeschrittenen Technologien – wie Infrarotthermographie, Ultraschall, Radar Vibration und Lasereinsatz – unterstützt. Die Daten werden systematisch erfasst. Das Endprodukt der Gebäudediagnose ist die vorausschauende Aussage über die möglichen Ursachen der festgestellten Defekte und Fehler im Gebäude, kombiniert mit Empfehlungen für geeignete Behebungsmaßnahmen.

Wer braucht die Gebäudediagnose?

Allen Immobilienbesitzern hilft die Gebäudediagnose, weitere Maßnahmen zur Werterhaltung und -steigerung systematisch zu planen und über Veräußerung und Erwerb objektiv zu entscheiden. Den Eigentümern von Immobilienportfolios ermöglicht die Gebäudediagnose den Vergleich unter mehreren Gebäuden oder Gebäudeabschnitten und innerhalb größerer Liegenschaften. Allen Gebäudeeigentümern und -verwaltungen dient die Gebäudediagnose als Basis für den kurz-, mittel- und langfristigen Investitionsplan.

Was bringt die Gebäudediagnose?

Das Ziel der Diagnose beim Baubestand ist die Treffsicherheit der Investitionen zu erhöhen.

Die Grobdiagnose gibt einen Überblick über den Zustand des Gebäudes, über die Randbedingungen wie z.B. gültige baurechtliche Auflagen zum Zeitpunkt der Untersuchung und über die zu erwartenden Instandsetzungskosten. Diese werden mit einer vereinfachten, standardisierten Methode von uns geschätzt und zur Verfügung zur weiteren beliebigen Verwendung gestellt. Somit entsteht eine zuverlässige Grundlage, von der aus weitere Strategien zur Werterhaltung zu gewinnen sind.

Wie entsteht die aussagefähige Gebäudediagnose?

Die Gebäudediagnose stellt sich zusammen aus der Zustandserfassung und aus der Prognose der zukünftigen Entwicklung als Maßnahme- und Empfehlungskatalog.

Erfasst werden:

  • der Aktueller Zustand des Gebäudes anhand von Checklisten, geometrischen Koeffizienten, Energie- und Wasserverbrauch, Konformität mit dem aktuell geltenden Baurecht

Prognostiziert werden:

  • der Instandsetzungsbedarf: ermitteln, zeitlich planen, Aufwand schätzen
  • das Entwicklungspotential: Aktivierung des „toten”, nicht rentierlichen Kapitals
  • das Potential zur Erhöhung der Nachhaltigkeit, Fragen zur Umweltqualität

Die Durchführung der Grobdiagnose macht 2 Aussagen möglich:

  • über den Ist-Zustand des Gebäudes und über Empfehlungen für notwendige Schritte und ihre Zeitabfolge
  • über die Höhe der Investition zum Ersetzen und/oder Reparieren der abgenutzten Bauteile